Rentenversicherung in Gefahr! Droht der Zusammenbruch?

Rentenversicherung in Gefahr!

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Rentenversicherung - 3 Alterspyramiden im Vergleich

 

Steht die Rentenversicherung vor dem Zusammenbruch?

Rentenversicherung – Die Rentenversprechen der Koalition entpuppen sich immer mehr als überteuerte Wahlgeschenke. Sie bringen die Deutsche Rentenversicherung in arge Bedrängnis. Noch im Juni des Jahres erklärte Dr. Herbert Rische, amtierender Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund (ehemals BfA): “”Die Einnahmen der Rentenkasse sind gut”. Durch die aktuellen Koalitionspläne unter anderem zur Mütterrente werden jedoch nun die Kassen der Deutschen Rentenversicherung erheblich belastet. Experten befürchten bereits, dass die Stabilität des größten der 16 deutschen Rentenversicherungsträger in Gefahr ist.  Die Bundesvertreterversammlung tagte am 5. Dezember in Berlin. Neben Neuwahlen (Direktor Dr. Axel Reimann wird voraussichtlich im April 2014 Herbert Rische als Präsident ablösen) standen natürlich die Finanzen auf der Tagesordnung. Rische kritisierte unter anderem, dass bei der Mütterrente auch Frauen von den Kindererziehungszeiten profitieren würden, die  nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert seien, sondern z. B. bei einem Versorgungswerk. Die derzeitige Rücklage in Höhe von 31 Milliarden Euro wird nach Ansicht vom Vorsitzenden des Bundesvorstands der Rentenversicherung, Alexander Gunkel, nicht ausreichen, um die Mütterrente dauerhaft zu finanzieren.

 

Die Probleme der Rentenversicherung

Es ist doch wirklich bemerkenswert, wie die Politik mit Wahlgeschenken die nackte Realität der finanziellen Problematik einer gesetzlichen Rentenversicherung für die kommenden Generationen nicht verantwortungsvoll lösen möchte. Eine entsprechende gesicherte Altersrente in Zukunft für die junge Generation ist durch folgende fünf Kriterien besonders problematisch und langfristig für eine solide gesetzliche Rentenversicherung nicht finanzierbar.

5 Kriterien

1. Das Neugeborenen-Problem

Als der Generationsvertrag 1889 eingeführt wurde lag die Neugeborenenquote nicht bei 8,1 Neugeborene pro tausend Einwohner sondern erheblich höher. Zu Beginn der gesetzlichen Rentenversicherung wurde eine gesicherte Einnahmequelle von vielen jungen Beitragszahlern gewährleistet, die einer weitaus geringeren Anzahl von Rentenempfängern gegenüberstand. Vor mehr, als 120 Jahren betrug die durchschnittliche Lebenserwartung maximal 50 Jahre. Dieses führte natürlich auch dazu, dass im Vergleich zu heute viele Menschen eine in Aussicht gestellte Altersrente gar nicht erst erreichten oder nur wenige Jahre Rentenbezugszeit einkalkuliert werden musste. Die heutigen Rentenbezugszeiten im Jahre 2013 liegen bei Männern im Durchschnitt bei 16 Jahren und bei Frauen im Durchschnitt bei 20 Jahren. Dieses ungleiche und zunehmende Verhältnis zwischen Beitragseinzahlern und Rentenempfängern wird niemals solide gegenfinanziert werden können.

2. Die Wahrheit ist, dass die gesetzliche Rentenversicherung heute Milliardenleistungen für Reha-Maßnahmen betroffener Rentner mitfinanziert, die im eigentlichen Sinne mit der ursprünglichen gedachten Altersrente nichts zu tun haben.

3. Die ebenso sehr kostenintensive Finanzierung von Hinterbliebenenrenten reißt ebenso große Finanzlöcher in die Rentenkasse. Grund hierfür ist,  dass viele Hinterbliebene zwar Ansprüche aus der Hinterbliebenenrente geltend machen, doch selber niemals Beiträge hierzu geleistet haben.

4. Die politische “Geschenk-Mentalität” als “Köder” zur Gewinnung von Wählern zeigt sich auch darin, dass z. B.   bei der Mütterrente sowie auch bei Arbeitslosigkeit sogenannte fiktive Beiträge für die Erziehung von Kindern oder bei Arbeitslosigkeit zugeführt werden, die jedoch in Wahrheit faktisch gar nicht geleistet wurden.

5. Einer der größten Fehler der Wahlgeschenk-Mentalität und Irreführung eines soliden Finanz-Haushaltes zeigt sich an der Vereinigung Deutschlands. Ein Monat, nachdem die Vereinigung von der Politik besiegelt wurde, erhielten die ostdeutschen Bürger Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung, obwohl sie gar nicht zu DDR-Zeiten Beiträge des westdeutschen Rentenniveaus einzahlen konnten.

Jeder kaufmännisch gesund denkende Mensch weiß, dass eine solide Geschäftsbasis in einem ausgewogenen Einnahme-/Ausgabeverhältnis zu kalkulierten ist mit dem Ziel, Gewinne zu erwirtschaften und eine Stabilität von wirtschaftlichem Wachstum zu kalkulieren. Die seit Jahren andauernde Verschuldungspolitik mit fiktiven “Geschenken”, schönen Wahlversprechen und dem Zugeständnis einer sicheren Rente für die Zukunft ist langfristig weder vorstellbar, noch faktisch umzusetzen. Ein umlagefinanziertes krankes System entpuppt sich mehr und mehr für die jungen Generationen als Mogelpackung. Was tun? Guter Rat ist teuer, doch eins muss aufhören. Geschenke können und dürfen nicht gemacht werden, wenn sie die kommenden Generationen damit in die Altersarmut treiben. Offenheit, Klarheit und eine komplette und ehrliche Reform der gesetzlichen Rentenversicherung muss das Ziel sein. Ein erster Vorschlag hierzu wäre, eine Namensänderung herbei zu führen. Man spricht nicht mehr von der gesetzlichen Rentenversicherung, die keine reale Rente wirklich langfristig für die nächste Generation sichert, sondern eine gesetzliche Renten-Umlagekasse, die einer Geldvernichtungsanlage gleichkommt, vergleichbar mit einem Fass ohne Boden.

 

Ursprüngliches Ziel der Rentenversicherung

Otto von Bismarck  ist es zu verdanken, dass es in Deutschland eine Rentenversicherung gibt. In früheren Zeiten war es üblich, dass die Menschen häufig bis zum Tode arbeiteten. Einen schönen Ruhestand und erholsamen Lebensabend gab es in früheren Jahrhunderten nicht. Auch waren viele Menschen Selbstversorger, da die Landwirtschaft noch viel mehr verbreitet war, als heute.  Die Jungen arbeiteten auf dem Hof, die Älteren, die nicht mehr so schwer arbeiten konnten, kümmerten sich um die große Kinderschar und um leichtere Tätigkeiten im Haushalt. Durch die Industrialisierung änderte sich dies zunehmend und die Menschen arbeiteten für andere. Im Mai 1889 wurde auf Veranlassung Otto von Bismarcks das Gesetz zur Alters- und Invaliditätsversicherung vom Deutschen Reichstag verabschiedet. Danach mussten alle Arbeiter zwischen 16 und 70 Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Der Beitragssatz betrug  1,7 Prozent vom Lohn (heute: 18,9 Prozent), der je zur Hälfte von  Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen wurde.  Als Gegenleistung sollten Arbeiter ab 70 Jahren dann eine Rente erhalten, wenn sie 30 Jahre lang Beiträge eingezahlt haben. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag zu der Zeit jedoch bei nur 40 Jahren, sodass kaum jemand in den Genuss dieser Altersvorsorge kam. Otto von Bismarck kannte keine Arbeitslosigtkeit, Anti-Baby-Pille und kein hohes Lebensalter.

 

Mit dem Rentencheck zu einer guten Rentenversicherung

Der Rentenexperte Claus Roppel von der Finanzberatung Düsseldorf erläutert, dass der Begriff “Rente” von dem lateinischen Wort “reddere” abstammt, was “zurückgeben” bedeutet. Die Rente ist somit als Einkommen für die Altersvorsorge gedacht. Sie ist ausdrücklich ein Ruhegeld, das man erhält, wenn man in das Rentenalter kommt. “Täglich erreichen uns Anrufe von besorgten Menschen, die befürchten, dass sie im Alter nicht ausreichend abgesichert sind”, so Claus Roppel. “Aufgrund der aktuellen Problematik und der Verunsicherung der Bevölkerung empfiehlt die Finanzberatung Düsseldorf  jedem einen Renten-Check, den die Finanzberatung Düsseldorf kostenlos anbietet.  Versorgungslücken werden dadurch erkennbar und es kann rechtzeitig vorgesorgt werden. Wenn Sie die möglichen staatlichen Förderungen noch für dieses Jahr in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie sich noch im Dezember einen Termin geben lassen. Telefonisch ist die Finanzberatung Düsseldorf unter der Nummer 0211 – 557 1377 erreichbar.

 

Bildnachweis: © Claus Roppel Finanz-Erfolgscoach


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Claus Roppel
 

Claus Roppel ist Finanzcoach & Investmentexperte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte bauen auf den weltbesten Investment-Strategien auf. Dabei liegt sein Fokus in der ganzheitlichen Beratung für einen sicheren Vermögensaufbau. Mit der von ihm entwickelten 4-Säulen-Strategie zeigt er, wie auch heute noch ein Vermögensaufbau von einer Million € und mehr sicher in nur 4 Schritten aufgebaut werden kann. Gerade in Zeiten von Null-Zinsen oder sogar Strafzinsen, Bankenkrisen, weltweiter Staatsverschuldung hilft er Ihnen, Ihre eigene finanzielle Vermögenssicherung zu gestalten.