Mütter-Rente - Altersvorsorge in Gefahr!

Mütter-Rente

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Mütter-Rente

Mütter-Rente mit teurem Nachspiel

Kaum sind einige Wochen seit der Bundestagswahl vergangen, ringen die Koalitionsparteien um die Mütter-Rente. Rund 78 Prozent der Wähler waren schließlich nicht nur über 60 Jahre alt, sondern hegen natürlich auch die Erwartung, eine bessere Honorierung im Alter zu erhalten. Seit mehr als 20 Jahren kommt immer wieder das Thema der Mütter-Rente in die Diskussion, die jedoch im Keim alles andere als sozial und vertretbar erscheint. Die Tatsache, dass Mütter, die ihre Kinder vor dem Geburtsjahr 1992 zur Welt gebracht haben nur einen Rentenentgeltpunkt (= rentenversicherungstechnischer Wert: Ausgleich – wie ein Honorar für die Kindererziehung ) erhalten gegenüber den Müttern, deren Kinder nach diesem Datum geboren wurden und dafür 3 Entgeltpunkte erhalten ist nicht nur ein Punktegerangel sondern schlichtweg  keine solide Basis einer gesicherten und ausreichenden Altersrente für Mütter in unserem Lande – ob jung oder älter. Der Stichtag 1992 war schon vor vielen Jahren eine Erfindung der Beruhigungspille, dass Mütter für die Erziehung ihrer Sprößlinge bei der Rente im Alter nicht im Regen stehen sollen.
Mütter sind und waren immer schon im Rahmen der Kindererziehung tatkräftiger und stärker als die meisten Männer. Naturgemäß trägt ja auch die Mutter ihr Neugeborenes neun Monate unter der Bauchdecke, während der Vater es danach über der Bauchdecke betrachtet. Windeln wechseln, Frühstück machen,  Tagesablauf und Hobbys wie Fußballspielen oder Ballettunterricht zu organisieren bleibt Umfragen zufolge in den meisten Fällen auch heute noch an den Müttern hängen. Sie hängen dafür meist einige Jahre ihren Beruf an den Nagel und werden “Familienmanagerin”. Während Managerinnen z. B. in der freien Wirtschaft gut bezahlt werden, erhalten die betroffenen Frauen für ihren Einsatz in der Familie umgerechnet im Rahmen der Mütter-Rente keine angemessene Entlohnung im Alter!

 

Mütter-Rente – ein gefährliches Spiel?!

Die Politik weiß sehr genau, dass die Mütter-Rente für alle Mütter in Deutschland  nicht sozial und angemessen existenzsichernd zu finanzieren ist. Dieses umso mehr, da zurzeit in Deutschland nur 8,1 Neugeborene auf tausend Einwohner kommen. Ein dramatischer Absturz der Geburtenzahlen und zugleich die schlechteste Quote im noch reichsten Land der europäischen Industriestaaten. In einem umlagefinanzierten System der gesetzlichen Rentenversicherung kann eine mögliche Erhöhung der Mütter-Rente rein faktisch schon gar realisiert werden. Das Schönreden vor und nach einer Wahl über eine Anhebung von Mütter-Renten ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer und  bestärkt immer mehr Frauen, sich vom Mutterdasein zu verabschieden. Schon heute gehen viele junge Frauen eher dem Wunsch einer beruflich gesicherten Position nach weil sie Angst vor den fatalen  Folgen der zukünftigen anhaltenden Rentenmisere haben. Der Traum der Mutterschaft und einer glücklichen Familie mit Kindern ist für viele zu einem Albtraum geworden.

 

Die beste Mütter-Rente

Die beste Mütter-Rente erhalten übrigens die Frauen, die öffentlich in der Politik (z. B. auf Bundesebene) darüber diskutieren -nämlich Abgeordnete und Ministerinnen.
Kinder sind mittlerweile zum Armutsrisiko für Mutter und Kind geworden. Hier  werden gesellschaftspolitische Fehlanreize  gesetzt. Teure Kindergartenplätze, geringes Kindergeld sowie kostspielige Ausbildungen der jungen Frau von heute haben dazu geführt, dass aus der Lust Mutter zu werden Frust geworden ist. Welche Mutter möchte schon gerne, dass das eigene Kind für die finanziellen Lasten der Mutter  in einem etwaigen späteren Pflegefall aufkommen muss? Schon heute unterstützen besser betagte Kinder ihre Mütter, die sich die Miete einer teuren Stadtwohnung nicht leisten können. Grotesk ist auch die Idee von Wirtschaftsexperten bei dem Streitthema Mütter-Rente, weniger Rente für Kinderlose anzusetzen. Auch diese Diskussion wird langfristig nicht dazu führen, mit der Mütter-Rente alleine einen abgesicherten Lebensabend zu fördern. Die Finanzberatung Düsseldorf empfiehlt Müttern in diesem Lande mit einer eigenständigen und vom Staat unabhängigen Altersvorsorge vorzubeugen.
Das Einmaleins einer besseren Rente für 2014 und wertvolle Renteninfos von A – Z erhalten Sie in den nächsten Wochen auf diesem Blog. Damit holen Sie garantiert für sich und die Familie mehr bei der Rente heraus. Uns interessiert Ihre  Meinung. Schreiben Sie uns und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit: informationsforum100@gmail.com.

 

Bildnachweis: © Claus Roppel Finanz-Erfolgscoach

 


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Claus Roppel
 

Claus Roppel ist Finanzcoach & Investmentexperte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte bauen auf den weltbesten Investment-Strategien auf. Dabei liegt sein Fokus in der ganzheitlichen Beratung für einen sicheren Vermögensaufbau. Mit der von ihm entwickelten 4-Säulen-Strategie zeigt er, wie auch heute noch ein Vermögensaufbau von einer Million € und mehr sicher in nur 4 Schritten aufgebaut werden kann. Gerade in Zeiten von Null-Zinsen oder sogar Strafzinsen, Bankenkrisen, weltweiter Staatsverschuldung hilft er Ihnen, Ihre eigene finanzielle Vermögenssicherung zu gestalten.