Betriebsrente in der Rekord-Niedrigzinsphase

Betriebsrente in der Niedrigzinsphase

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Betriebsrente und die Auswirkungen der Niedrigzinsphase

Wie rentabel ist die

Betriebsrente in Zukunft?

Betriebsrente – Wer heute im besten Alter ist sollte schon jetzt an seinen Lebensabend von morgen denken. Den Ruheständlern der Zukunft wird schon seit Jahren voraus gesagt, dass bei der gesetzlichen Rentenversicherung eine erhebliche Deckungslücke entstehen wird. Der Finanz-Experte Claus Roppel von der Finanzberatung Düsseldorf erklärt die Ursachen die zwangsläufig dazu führen werden: “Fakten sind, dass die gesetzliche Rentenversicherung eine Umlage finanzierte Renten-Vorsorge ist, während die Betriebsrente zu der Kapital gedeckten Altersrenten-Vorsorge zählt.  Bei der gesetzlichen Rentenversicherung müssen immer mehr junge Menschen für die wachsende ältere Generation Rentenbeiträge abführen müssen und haben dabei selber im späteren Alter durch die Umlagefinanzierung nicht mehr die Rentenansprüche in der Größenordnung wie ein heutiger Rentenbezieher.
Bei der Betriebsrente hingegen handelt es sich um eine Kapital gedeckte Vorsorge, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mit Hilfe ihres Arbeitgebers nutzen können. Dabei wird entweder eine reine Arbeitgeber finanzierte, eine Arbeitnehmer finanzierte oder eine mischfinanzierte Altersversorgung angeboten, die den Beschäftigten eine zusätzliche Versorgung neben der gesetzlichen Rente im Alter sicher stellen soll. Beschäftigte, die diese Form der Betriebsrente in Anspruch nehmen, stellen dabei häufig fest, dass die Gestaltung der Betriebsrente in der Hand des Arbeitgebers liegt.
Der Arbeitgeber kann dabei zwischen einer kapitalgedeckten klassischen Vorsorge in Form von Geldwerten favorisieren. Hier wird überwiegend zu 90 % das Geld in Staatsanleihen investiert. Bei einer sachwertunterlegten Betriebsrente kann das Geld in Aktien, Fonds, Immobilien diversifizierter angelegt werden. Mit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 sind jedoch die klassischen Betriebsrenten massiv unter Druck. Grund hierfür ist die bedrohliche Entwicklung der anhaltenden Niedrigverzinsung, die sich auf die Betriebsrenten auswirken. Ehemalige Betriebsrenten mit einer Garantieverzinsung von 4 % können diese Garantiezinsen im heutigen Markt nicht mehr erwirtschaften.
Der Garantiezins liegt zurzeit bei 1,75 %. Die Anbieter von Betriebsrenten (ebenso wie die Kapital-Lebensversicherer) investieren hauptsächlich in Staatsanleihen, die mit einer mageren Verzinsung von 1,8 bis ca. 2,05%  langfristig keinen realen Vermögensaufbau erzielen.  Mini-Zinsen werden sich negativ unter Berücksichtigung von Inflation und Steuern auf eine verminderte Betriebsrente im Alter auswirken. Eine sachwertorientierte Betriebsrente wird in der überwiegenden Anzahl deutscher Unternehmen nicht favorisiert, was die Folgen einer “schleichenden Enteignung” der Altersansprüche in der Zukunft zusätzlich fördert. Betriebsrentner, die ihre Altersversorgung mit Hilfe ihres Arbeitgebers in diese Form der klassischen Anlagen fokussieren, sehen sich nun mit fallenden Rentenansprüchen konfrontiert. Sachwert bezogene Betriebsrenten, die auf ein breit gestreutes Anlagemanagement setzen und die Möglichkeiten Trend folgender Computersysteme mit ausgeprägtem Länder- und Branchen-Controlling eingebunden haben, haben einen sogenannten “Inflations-Airbag” und langfristig eine sichere bzw. bessere Rendite zu erwarten.

 

Betriebsrente und der demografische Wandel

Im Jahre 2060 werden in Deutschland ca. 67,4 Millionen Menschen leben. Das sind 14,6 Millionen weniger  als 2012. Jede deutsche Frau bringt heute im Durchschnitt “nur noch” 1,36 Kinder zur Welt, 1963 waren es noch 2,51. Dies führt dazu, dass zukünftig immer weniger Menschen arbeiten werden und immer mehr Menschen Rente beziehen.”  Zudem verlängern sich die Renten-Bezugszeiten durch die gestiegene Lebenserwartung der Menschen.  27 % aller 2011 in Deutschland geborenen Mädchen werden statistisch gesehen mindestens 100 Jahre alt!
Die betriebliche Altersversorgung soll der finanziellen Absicherung im Alter dienen, um die gesetzliche Rente aufzustocken. Aus aktuellem Anlass wurde in der Sendung WISO (ZDF) am 04.11.2013 darüber berichtet, wie sogar schon heutige Rentner von ihrem damaligen Arbeitgeber  viel weniger Betriebsrente erhalten, als vereinbart worden war. Die enttäuschten Mitarbeiter fragen sich heute, wofür sie jahrelang auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet und Einschränkungen in Kauf genommen haben. Statt Lebensqualität im wohlverdienten Ruhestand müssen immer mehr Mensche vieles entbehren.
Auf die betriebliche Altersversorgung  – kurz auch Betriebsrente genannt – hat jeder sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch. Der Arbeitgeber muss sie seinen Beschäftigten anbieten. Die Entscheidungshoheit über die Wahl des Anbieters und der Vorsorgeart, welches später die Betriebsrente auszahlt, obliegt alleine dem Arbeitgeber. Die Mitarbeiter haben dabei zu wenig Mitspracherecht auf die Wahl des Anbieters im Finanzmarkt und die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Betriebsrenten. Auch können Arbeitnehmer bei den klassischen Vorsorgeformen keinen Einfluss bei den Anbietern ausüben, wie ihre Spargelder bei Anlageformen investiert werden. Laut Studie von ZEIT ONLINE zahlen derzeitig ca. 17 Millionen Deutsche rund 150 Euro monatlich in ihre betriebliche Altersversorgung ein. Wer heute schon Rentner ist, erhält aktuell durchschnittlich 270,- Euro im Monat als Betriebsrente ausgezahlt.  Wer heute einzahlt muss sich laut ZEIT ONLINE,  Ausgabe 39, 2013 auf bis zu 30 Prozent geringere Auszahlungen einstellen. Die laufenden Renten dürfen nicht gekürzt werden. Betroffen von geringeren Auszahlungen im Rentenalter sind zum einen die heutigen Arbeitnehmer und zum anderen alle Sparer denen eine zu geringe oder keine Garantieverzinsung in ihrer Betriebs-Rentenversicherung zugestanden wurde.
Prof. Dr. Bernhard Ebbinghaus, Leiter der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Uni Mannheim, kritisierte laut ZEIT ONLINE, dass die Arbeitgeber die Betriebsrenten immer weniger gegen Einbrüche am Kapitalmarkt absichern würden. ” Sie übertragen das Finanzmarktrisiko auf Sparer, die im Alter auf die Auszahlungen aus der kapitalgedeckten Betriebsrente angewiesen sein werden”, so der Pensionsexperte Ebbinghaus.

 

Alternativen zur Betriebsrente

“Hierbei gibt es sehr viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und ein gewisses besseres “Mitspracherecht” für Kunden, das bei der betrieblichen Altersvorsorge völlig fehlt”, erläutert Claus Roppel. Der Spezialist empfiehlt einen kostenlosen Betriebsrenten-Check für jedermann bei der Finanzberatung Düsseldorf  um festzustellen, ob man gut für den Ruhestand gerüstet ist. Gerade bei dem fallenden Zinsniveau im klassischen Anlagebereich ist Handlungsbedarf über Alternativen der Betriebsrente nachzudenken. Die bedrohliche Entwicklung des Leitzinses mit der letzten Senkung auf 0,25 % am 07.11.2013 wird sich für die klassischen Betriebsrenten und ihre zukünftigen Empfänger negativ auswirken. Die bei der Betriebsrente möglichen Steuer- und Sozialversicherungs-Ersparnisse während der Ansparzeit werden bei Rentenbezug mit einer entsprechenden Besteuerung der Betriebsrente und einer zusätzlichen Anrechnung auf Krankenkassenbeiträge begleitet.
Die Finanzberatung Düsseldorf bietet in Kooperation mit der Akademie Finanz-Erfolgscoaching & Finanzschule in Kürze eine kostenlose Info-Veranstaltung zum Thema Rente an. Die Experten der Akademie Finanz-Erfolgscoaching erklären genau, worauf Sie bei einer guten Absicherung im Alter unbedingt achten sollten. So können Sie sich zu der Veranstaltung anmelden und weitere exklusive Insider-Tipps erhalten: Senden Sie einfach eine E-Mail an informationsforum100@gmail.com. Geben Sie als Betreff “Rente” oder “Rente für Frauen” an. Letzteres ist ein Spezialseminar (von Frau zu Frau)  für einen begrenzten Kreis von Teilnehmerinnen zu den Rentenfallen in die insbesondere Frauen schnell hinein geraten können.

 

Bildnachweis: © vege – Fotolia.com

 


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Claus Roppel
 

Claus Roppel ist Finanzcoach & Investmentexperte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte bauen auf den weltbesten Investment-Strategien auf. Dabei liegt sein Fokus in der ganzheitlichen Beratung für einen sicheren Vermögensaufbau. Mit der von ihm entwickelten 4-Säulen-Strategie zeigt er, wie auch heute noch ein Vermögensaufbau von einer Million € und mehr sicher in nur 4 Schritten aufgebaut werden kann. Gerade in Zeiten von Null-Zinsen oder sogar Strafzinsen, Bankenkrisen, weltweiter Staatsverschuldung hilft er Ihnen, Ihre eigene finanzielle Vermögenssicherung zu gestalten.