Direktversicherung bAV - für kmu eine besondere Chance auf Fachkräfte!

bAV – Direktversicherung

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bAV - Direktversicherung

Rentensicherheit für alle!

 

Die Direktversicherung

Die Direktversicherung ist bei der betrieblichen Altersvorsorge – kurz bAV – das Modell, das am häufigsten genutzt wird. Der Arbeitgeber schließt hierbei eine Direktversicherung für die Mitarbeiter ab und überweist im Rahmen der Entgeltumwandlung die monatlichen Versicherungsbeiträge für seine Arbeitnehmer an einen Vorsorgeanbieter, der später die betriebliche Altersvorsorge an die Rentner auszahlt. Dabei kann sich der Arbeitnehmer zwischen zwei Optionen entscheiden. Er kann eine Auszahlung auf Rentenbasis oder eine Kapitalauszahlung wählen. Ein entscheidendes Datum bei der Direktversicherung ist der 1. Januar 2005.  Die Verträge die vor dem 01.01.2005 geschlossen wurden werden nämlich rechtlich gesehen anders behandelt, als die Verträge, die nach diesem Stichtag geschlossen wurden.

 

Direktversicherung – vor dem Stichtag 01.01.2005

Die Beiträge die der Arbeitgeber in eine Direktversicherung einzahlt, werden bis zum Gesamtbetrag von 1.752 Euro im Jahr pauschal mit 20 % Einkommenssteuer belegt. Hinzu kommen Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Wenn eine arbeitgeberfinanzierte Zusage vorliegt oder die Beiträge aus Sonderzahlungen beglichen werden, sind sie sozialversicherungsfrei. Bei der Entgeltumwandlung hingegen sind die Beiträge sozialversicherungspflichtig. Wurde ein “gemeinsamer Direktversicherungsvertrag“ geschlossen dann besteht die Möglichkeit, dass die Beiträge für einzelne Verträge bis zu maximal 2.148 Euro Höhe zulässig sind. Allerdings darf die Beitragshöhe aller Verträge dieses Arbeitgebers 1.752 Euro im Schnitt nicht überschreiten. Kapitalauszahlungen sind für diese Altverträge steuerfrei. Wird die Option der Rentenzahlungen gewählt, so werden diese mit dem Ertragsanteil versteuert.

Bei Arbeitgeberwechsel wird der Direktversicherungs-Vertrag auf den Arbeitnehmer übertragen, sofern Ansprüche bestehen, die unverfallbar sind (Rechtsanspruch auf Portabilität). Der Arbeitnehmer hat die Wahl, der Vertrag fortzuführen, oder beitragsfrei zu stellen. Bei Fortsetzung des Vertrages besteht die Möglichkeit, diesen auf den neuen Arbeitgeber zu übertragen, oder ihn privat fortzuführen. Kündigung, Beleihung oder Abtretung sind aber erst mit Vollendung des 60. Lebensjahres möglich. Die Portabilität bei den Durchführungswegen ist nicht nur bei der Direktversicherung möglich, sondern auch bei der Pensionskasse und dem Pensionsfonds.

Rentenbezugsphase

Die Leistungen aus der Direktversicherung sind in der Rentenbezugsphase in voller Höhe beitragspflichtig zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Die Sozialversicherungsbeiträge werden dabei laut Gesundheitsmodernisierungsgesetz 2004 (GMG) auf 10 Jahre verteilt. Bei Tod des Berechtigten besteht für die Hinterbliebenen keine Begrenzung.

 

Direktversicherung   – ab dem Stichtag 01.01.2005

Für diese Verträge sind die Beiträge bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) der Rentenversicherung steuer- und sozialversicherungsfrei. Der Beitrag zur Direktversicherung für 2014 ist nach § 3 Nr. 63 EStG (Einkommenssteuergesetz) bis zu einer Höhe von 2.856 Euro im Jahr oder 238 Euro im Monat steuer- und sozialabgabenfrei. Das gilt auch dann, wenn sie nicht aus Sonderzahlungen stammen. Ferner besteht die Möglichkeit, zusätzlich 1.800 Euro im Jahr steuerfrei  in die Direktversicherung einzuzahlen, sofern keine Altzusage vorliegt, allerdings unterliegen sie der Sozialversicherungspflicht.

Rentenbezugsphase

Die Leistungen der Direktversicherung sind in der Rentenbezugsphase  mit dem vollen Beitrag krankenversicherungspflichtig, sofern der Rentner  gesetzlich krankenversichert ist. Wenn jedoch der Arbeitnehmer während des Berufslebens den Arbeitgeber gewechselt hat und die Beiträge zur Direktversicherung privat  weiter gezahlt hat, ist dieser Teil von der Krankenversicherungspflicht befreit. Für die gesetzliche Pflegeversicherung gilt die gleiche Regelung.

Die Leistungen der Direktversicherung sind in der Rentenbezugsphase in voller Höhe als sonstige Einkünfte mit dem individuellen Steuersatz steuerpflichtig. Rentenexperte Claus Roppel erklärt, dass es jedoch verschiedene Auszahlungsoptionen gibt, die sich steuermindernd auswirken können. Hierbei sind komplizierte Rahmenbedingungen zu beachten. Er und sein Experten Team sind darauf spezialisiert und bieten umfassende Hilfestellung bei der Direktversicherung an.

 

Direktversicherung für kleine und mittlere Unternehmen (kmu)

Claus Roppel erklärt, dass die Direktversicherung die optimale Lösung für kmu ist. Bei der klassischen Direktversicherung  wird lediglich der vom Gesetzgeber garantierte  Zins von zurzeit 1,75 Prozent zugrunde gelegt. Dieser Garantiezins liegt unter der Inflationsrate. Deshalb  rät die Finanzberatung Düsseldorf zur Direktversicherung mit sachwertbezogenen Schwerpunkten, da sie langfristig besseren Schutz vor Inflation bietet. In den letzten Tagen war den Medien zu entnehmen, dass die Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) über eine verpflichtende Betriebsrente nachdenkt. Nach Auskunft der Finanzberatung Düsseldorf nutzen ca. 40 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer keine Betriebsrente. Ein Sprecher des Bundesministeriums für Arbeit uns Soziales konnte jedoch die Medienberichte über eine Zwangs-bAV nicht bestätigen. Im Hinblick darauf, das im Koalitionsvertrag der GroKo auch die Förderung der Alterssicherung weiter im Fokus steht und eine umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung keine ausreichende Alterssicherung alleine sicher stellen kann, sind Überlegungen hier auch die Betriebsrente weiter zu fördern, durchaus zu befürworten. Gerade viele kmu nutzen das Potenzial der betrieblichen Altersvorsorge unzureichend. Insbesondere im verschärften Wettbewerb um den Kampf qualifizierter Mitarbeiter und Fachkräfte ist es für kmu existenzfördernd, die bAV für jeden Mitarbeiter einzuführen.

 

Direktversicherung und Ihre Finanzen – Tipps und Tricks

Claus Roppel rät dazu einen bAV Check  machen zu lassen. Der bAV Check wurde von seinem Experten Team entwickelt und wird von der Finanzberatung Düsseldorf kostenlos angeboten. Mit diesem Spezial Rentencheck wird schnell deutlich, ob die spätere Betriebsrente ausreichend für einen glücklichen Lebensabend sein wird. Wenn das nämlich nicht der Fall ist, dann droht die Altersarmut! Viele Rentner sitzen heute schon in der Hartz IV Falle, weil sie sich nicht rechtzeitig um ihre Rente gekümmert haben. Tipp der Spezialisten der Finanzberatung Düsseldorf: Lassen Sie sich die genaue Höhe Ihrer künftigen Betriebsrente schriftlich von Ihrem Arbeitgeber bestätigen. Mit konkreten Zahlen berechnen die bAV Experten der Finanzberatung Düsseldorf, was Sie später zum Leben haben werden. So erhalten Sie heute schon einen Überblick, ob das ausreichend sein wird, für das, was Sie alles noch vorhaben.  Lassen Sie sich am besten gleich einen Termin bei der Finanzberatung Düsseldorf unter der Telefonnummer: 0211 – 557 1377 geben.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Das Experten Team der Finanzberatung Düsseldorf freut sich über Ihr Feedback – entweder telefonisch unter der Nummer 0211 – 557 1377 oder per E-Mail: informationsforum100@googlemail.com

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Bildnachweis: © Robert Kneschke – fotolia.com


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Claus Roppel
 

Claus Roppel ist Finanzcoach & Investmentexperte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte bauen auf den weltbesten Investment-Strategien auf. Dabei liegt sein Fokus in der ganzheitlichen Beratung für einen sicheren Vermögensaufbau. Mit der von ihm entwickelten 4-Säulen-Strategie zeigt er, wie auch heute noch ein Vermögensaufbau von einer Million € und mehr sicher in nur 4 Schritten aufgebaut werden kann. Gerade in Zeiten von Null-Zinsen oder sogar Strafzinsen, Bankenkrisen, weltweiter Staatsverschuldung hilft er Ihnen, Ihre eigene finanzielle Vermögenssicherung zu gestalten.