bAV - Einmaleins der Altersvorsorge

bAV – betriebliche Altersvorsorge

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bAV - Tabelle

Aktuelles Urteil zur bAV

Die betriebliche Altersversorgung, auch Betriebsrente oder kurz “bAV” genannt, wird immer bedeutsamer durch die desolate gesetzliche Situation. Viele Arbeitgeber nutzen dieses Versorgungswerk allerdings nicht richtig. Dadurch verschenken sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer hohe Steuervorteile, die Vater Staat gewähren würde. Viele Arbeitnehmer sind jedoch gar nicht richtig darüber aufgeklärt und häufig wissen Arbeitgeber nicht, dass sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, den Arbeitnehmer über sein Recht auf Entgeltumwandlung vollumfänglich zu informieren (§ 1 a BetrAVG – Betriebsrentengesetz ). Mit besonderer Spannung wird deshalb die Entscheidung in einem Präzedenzfall erwartet, der am 21.01.2014 vor dem Bundesarbeitsgericht verhandelt wird. Aufgrund der allgemeinen Verunsicherung zu diesem Thema werden wir in den nächsten Artikeln auf diesem Blog ausführlicher über die bAV berichten und auch gerne Ihre Fragen dazu beantworten.

 

Gesetzliche Grundlagen der bAV

Neben der gesetzlichen Rente und der privaten Altersvorsorge ist die Betriebsrente die dritte tragende Säule der Altersversorgung für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – Angestellte, Arbeiter und Auszubildende – in Deutschland. Seit Inkrafttreten des Altersvermögensgesetzes (AVmG) am 1. Januar 2002 ist die betriebliche Altersversorgung keine freiwillige Option mehr, sondern eine Pflicht des Arbeitgebers. Änderungen dieses Gesetzes sind im Alterseinkünftegesetz (AltEinKG, seit 1. Januar 2005) und im siebten Gesetz zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) enthalten. Weitere bedeutsame Regelungen für Arbeitgeber finden interessierte Leser  in folgenden Gesetzen: Einkommenssteuergesetz (EStG) und Viertes Sozialgesetzbuch (SGB IV).

 

Sinn und Zweck der bAV

Ziel der umfassenden gesetzlichen Regelungen ist es, den sinkenden Renten und somit der Altersarmut der Bundesbürger entgegenzuwirken. Das AVmG sichert dem Arbeitnehmer den Rechtsanspruch gegenüber seinem Arbeitgeber auf Einrichtung und Durchführung einer betrieblichen Altersversorung durch Entgeltumwandlung zu. Die Entgeltumwandlung bedeutet, dass der Arbeitnehmer einen Anspruch darauf hat, einen Teil seines Entgelts; des Bruttolohnes (maximal 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze) in der Betriebsrente anzulegen. Dieser Anspruch besteht unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten eines Betriebes. Das bedeutet, dass nicht nur große Unternehmen mit Hunderten oder Tausenden von Beschäftigten den Mitarbeitern die bAV anbieten müssen, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen (kmu) wie Handwerksbetriebe, Bäckereien, Friseure, etc.. Selbst wenn es nur einen einzigen Mitarbeiter in der Firma gibt, hat dieser den gesetzlich garantierten Anspruch auf das Angebot. Der Arbeitgeber hat hierbei die Initiativpflicht gegenüber dem Mitarbeiter. Das heißt, dass er nicht abwarten sollte, bis der Beschäftigte irgendwann einmal den Wunsch nach einer bAV äußert, sondern mit einem diesbezüglichen Angebot zur Zusatzversorgung auf den Arbeitnehmer zugeht. Es ist ratsam, darüber eine lückenlose Dokumentation für jeden einzelnen Mitarbeiter zu führen.  So kann der Arbeitgeber von vornherein etwaigen späteren Schadensersatzansprüchen aus dem Wege gehen, insbesondere für den Fall, dass der Mitarbeiter den Abschluss des Vertrages zur Betriebsrente ablehnt.

 

 5  Arten der bAV

Der Chef hat nicht nur die Initiavpflicht sondern auch das Initiativrecht bei der Auswahl der bAV. Ihm alleine obliegt die Entscheidung der Wahl des Versicherungsanbieters für die Betriebsrente. Mitarbeiter  müssen noch nicht einmal gefragt werden und können dadurch die Entwicklung ihrer Rente nicht selbst beeinflussen.

Es gibt fünf Arten der Betriebsrente:

1. Pensions- oder Direktzusage

2. Unterstützungskasse

3. Pensionsfonds

4. Direktversicherung

5. Pensionskasse

Welche Betriebsrente haben Sie? Die entsprechenden Informationen finden Sie in Ihrem Vertrag.

 

Tipps und Tricks für Ihre bAV und Ihre Finanzen

Finanzexperte Claus Roppel erläutert, dass die Betriebsrente Vor- und Nachteile habe. Die Vorteile für den Arbeitgeber liegen auf der Hand: er spart Lohnnebenkosten und bindet die Mitarbeiter an die Firma. Je mehr Mitarbeiter die bAV abschließen, desto mehr spart der Chef. Der Arbeitnehmer spart ebenfalls, weil auf die Betriebsrente kein Sozialversicherungsbeitrag anfällt. Zudem können beide Seiten Steuern sparen. Nachteile können jedoch in der Art der Zusatzversorgung liegen. Die Experten der Finanzberatung Düsseldorf empfehlen den kostenlosen Betriebsrenten-Check. Finanz-Erfolgscoaching berichtete bereits auf diesem Blog über die Betriebsrente und die vielen für den Normalbürger oft zu unübersichtlichen Gestaltungsmöglichkeiten dieser Art der Altersvorsorge. Lassen Sie sich deshalb noch heute einen Termin bei der Finanzberatung Düsseldorf für den kostenlosen Betriebsrenten-Check geben, damit Sie sicher sein können, ob Sie gut für den Ruhestand vorgesorgt haben. Nur so können mögliche Versorgungslücken rechtzeitig geschlossen werden. Sie erreichen die Finanzberatung Düsseldorf unter der Telefonnummer: 0211  – 557 1377.

 

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Bildnachweis: © Claus Roppel Finanz-Erfolgscoach


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Claus Roppel
 

Claus Roppel ist Finanzcoach & Investmentexperte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte bauen auf den weltbesten Investment-Strategien auf. Dabei liegt sein Fokus in der ganzheitlichen Beratung für einen sicheren Vermögensaufbau. Mit der von ihm entwickelten 4-Säulen-Strategie zeigt er, wie auch heute noch ein Vermögensaufbau von einer Million € und mehr sicher in nur 4 Schritten aufgebaut werden kann. Gerade in Zeiten von Null-Zinsen oder sogar Strafzinsen, Bankenkrisen, weltweiter Staatsverschuldung hilft er Ihnen, Ihre eigene finanzielle Vermögenssicherung zu gestalten.