Abgeltungssteuer – Steuerpflicht auf alle Kapitaleinkünfte

Abgeltungssteuer. Seit 2009 sind Banken und Sparkassen verpflichtet, Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte abzuführen.

Dabei werden sämtliche Kapitaleinkünfte einbezogen und eine pauschale Steuer von 25% erhoben. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und bei kirchlichen Kapitalanlegern ein Abzug der Kirchensteuern. 

Abgeltungssteuer – Was sind Kapitaleinkünfte und wie wird die Abgeltung steuerlich errechnet?

Wenn Sie heute Ihr Geld investieren und über monatliche Ansparsummen oder Einmalanlagen nachdenken, so sollten Sie vor dieser Abgeltungssteuer auf der Hut sein.

Abgeltungssteuerpflichtig sind Kapitalankünfte, wie Dividenden, Erträge aus Zertifikaten, Fonds und Wertpapiergeschäfte. Aber auch Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld sind steuerpflichtig und werden im Rahmen der Kapitaleinkünfte versteuert.

Investmentexperte und Finanzcoach Claus Roppel erklärt: “Als Kapitalanleger haben Sie einen steuerfreien Betrag (Ledige: 801 €/Verheiratete: 1.602 € im Jahr). Diesen Steuerfreibetrag können Sie bei Ihrer Bank beantragen.”

Diese Summe ohne abgeltungssteuerliche Anrechnung nennt sich Freibetrag und beinhaltet Kapitaleinkünfte, die unter dem aktuellen Nennwert der steuerpflichtigen Kapitaleinkünfte liegen.

Viele Sparer und Anleger kalkulieren fälschlicherweise den Abzug von Steuern nicht ein, wenn es um die Ermittlung ihrer Netto-Rendite bei Kapitalanlagen geht. Ganz besonders über längerfristige Anlagezeiträume profitiert der Fiskus von den angesammelten Erträgen in Form von Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen.

Ein entsprechender Vermögensaufbau ist mit Geldanlagen, die der Abgeltungssteuer unterworfen sind, beschwerlicher. Clevere Investoren nutzen zum Vermögensaufbau Anlageformen, die zum Teil abgeltungssteuerfreies Ansparen ermöglichen und dabei einen Vermögensaufbau erleichtern.

Gerade hier, wenn es um den Aufbau eines Ruhestandsvermögens geht, können Sie mit abgeltungssteuerfreien Anlageformen punkten. 

Wie auch Sie es schaffen, mit Investment ohne Abgeltungssteuer ein Vermögen aufzubauen? Entdecken Sie den steuerbegünstigten Vermögensaufbau für Ihren späteren Ruhestand!

Was sollten Sie noch wissen? 

Abgeltungssteuer löst die vorher gültige Spekulationsfrist ab

Alle ab dem Jahr 2009 erworbene Wertpapiere und Dividenden sowie Erträge aus Sparanlagen sind steuerpflichtig. Vor 2009 bestand eine Spekulationsfrist von 12 Monaten, wodurch Wertverluste anderweitig verrechnet werden konnten.

Mit Änderungen des Abgeltungssteuergesetzes ist eine Verrechnung von Verlusten aus Wertpapiergeschäften nur gegen Wertpapiergewinne, aber nicht gegen anderweitige steuerpflichtige Einkünfte möglich.

Wenn Sie sich langfristig auf eine Kapitalanlage zur Absicherung des Rentenalters konzentrieren, geht dieser Umstand mit spürbaren Verlusten der Rendite einher.

Gerade die Altersvorsorge fließt oftmals in gering verzinste Anlagen, deren Rendite ab Überschreitung des Freibetrags steuerpflichtig ist und von Banken abgeführt wird.

Die Finanzberatung Düsseldorf empfiehlt die persönliche Beratung mit dem Experten.

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