Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung – So funktioniert das System der gemeinschaftlichen Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung ist grundsätzlich für jeden Bürger eine Pflichtversicherung, an die jedes Mitglied solidarisch seinen monatlichen Pflichtbeitrag entrichten muss.

Bei Arbeitnehmern bemisst sich der Beitrag nach dem monatlichen Einkommen. Die Beitragszahlung wird laut gesetzlicher Vorgabe jeweils zur Hälfte durch den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer bezahlt.

Hauptberuflich Selbstständige und Unternehmer können sich freiwillig in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Der monatliche Beitrag richtet sich auch hier nach dem Einkommen. 

Gesetzliche Krankenversicherung

Claus Roppel, Investmentexperte und Finanzcoach erklärt: “Viele Selbständige und Unternehmer wählen die private Vollkrankenversicherung als Investment in ihre eigene Gesundheit. Angestellte, die dagegen in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, können mit einer privaten Krankenzusatzversicherung das Investment zum Schutz der eigenen Gesundheit verstärken.”

Gesetzliche Krankenversicherung – Solidarität bei den Leistungen für alle Versicherten

Die gesetzliche Krankenversicherung ist bei Anspruch und Gewährung der Leistung solidarisch. Das bedeutet, dass der Leistungsanspruch eines Versicherten nicht vom Einkommen abhängt. Im Gegenteil, jeder Versicherte – egal ob Arbeitnehmer mit hohem bzw. niedrigem Einkommen, Selbstständige oder Arbeitslose – alle erhalten die gleichen Leistungen.

Die Versicherungspflichtgrenze von 57.600 Euro im Jahre 2017 markiert die Grenze für den Arbeitnehmer als Pflichtversicherung. Bis zu dieser Höhe ist die gesetzliche Krankenversicherung die Pflichtversicherung in Deutschland.

 

Gesetzliche Krankenversicherung – Beitragsbemessungsgrenze

“Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt 2017 in Höhe von 52.200 Euro jährlich. Dies ist die Höchstgrenze, von der die prozentuale Beitragshöhe berechnet werden kann. Bei einem jährlichen Einkommen von mehr als 52.200 Euro wird kein höherer Beitrag entrichtet.” erläutert Claus Roppel.

 

Gesetzliche Krankenversicherung – Zusatzversicherungen als Investment zur individuellen Leistungsanpassung

Mit der Zusatzversicherung werden Leistungen durch die gesetzliche Krankenversicherung ergänzend abgedeckt, die ansonsten komplett oder größtenteils durch den Versicherten selbst getragen werden müssten. Eine der gängigsten Zusatzversicherungen ist die Zahnzusatzversicherung oder Krankenhauszusatzversicherung für Wahlleistungen im Krankenhaus.

Des Weiteren sind Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenhaustagegeldversicherung, Unfallversicherung sowie private Pflegeversicherung eine wertvolle Ergänzung zum allgemeinen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.
Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung – Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Solidargemeinschaft. Die vereinnahmten Mitgliederbeiträge werden zur Grundversorgung eines jeden Versicherten verwendet. Zudem werden alle Versicherten einer gesetzlichen Krankenkasse gleich behandelt, indem alle Mitglieder die gleichen Leistungen erhalten. Gerade für junge Familien mit Kindern ist der Vorteil bei einer gesetzlichen Krankenversicherung, dass diese mit einem einheitlichen Krankenversicherungsbeitrag versichert sind.
  • Die gesetzliche Krankenkasse bietet eine Vollversicherung, weil Leistungsmerkmale mit einer Grundversorgung abgedeckt werden.
  • Auch Bürger die keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten können erhalten im Notfall (z. B. bei Notoperationen oder schweren Erkrankungen) eine Grundversorgung.
  • Ein weiterer Vorteil ist die Stabilität der Beitragshöhe, weil die gesetzliche Krankenversicherung den staatlichen Auftrag hat, kostendeckend zu wirtschaften und etwaige Überschüsse in Beitragssenkungen wiederzugeben.
  • Das bedeutet, dass die Beitragshöhe nicht vom Alter oder Gesundheitszustand beim Eintritt in die Krankenkasse abhängig ist, so wie es in der privaten Krankenversicherung der Fall ist. Bei der privaten Krankenversicherung sorgt ein höheres Alter für stetig steigende Beiträge.

Nachteile

  • Das starre Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenversicherung bietet wenig Flexibilität, weil es jedem Versicherten den gleichen Leistungsumfang anbietet. Dabei hat der Versicherte nicht die Möglichkeit, den Leistungskatalog individuell für sich zu wählen, so wie es bei der privaten Krankenversicherung möglich ist.
  • Ein weiterer Nachteil in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die Versicherten eine Zusatzversicherung abschließen müssen, wenn sie bestimmte Leistungen wie zum Beispiel Zahnersatz besser oder flexibler versichern möchten. Diese Zusatzversicherungen sind mit monatlichen Zusatzkosten verbunden und es bedarf auch einer gewissen Wartezeit bis die Leistungen der Zusatzversicherung, die die gesetzliche Krankenversicherung anbietet, greifen werden.
  • Zudem werden häufig bei Versicherten der privaten Krankenversicherung schnellere Terminzusage für Untersuchungen oder Operationen gewährt.

Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche oder private Krankenversicherung – Investment in die eigene Gesundheit?

Claus Roppel von der Finanzberatung Düsseldorf sagt, dass man diese Frage nicht einfach mit “Ja” oder “Nein” beantworten kann. Dieses ist immer mit einer individuellen Prüfung nach dem Wunsch des Versicherten festzustellen.

Die Leistungen und Kosten müssen gegeneinander abgewägt werden, auch im Hinblick auf Familienangehörige und auf die Kosten der Versicherung im Alter.

Egal, ob gesetzliche Krankenversicherung oder privat versichert, jeder muss im Rentenalter Beiträge zur Krankenkasse von der Rente zahlen.

“Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig Investment-Ziele zu setzen, damit man nicht nur im Arbeitsleben sondern auch im wohlverdienten Ruhestand die Beiträge zahlen kann und optimal gegen Krankheit versichert ist. Hier gibt es sehr gute Lösungen, schon in jungen Jahren vorzubeugen.” so Claus Roppel.

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