EZB – Aufkauf von Staatsanleihen ist umstritten

EZB - Ankauf von Staatsanleihen ist umstritten

 

EZB und ihre Nullzinspolitik plant ein neues Experiment

EZB. Der 22. Januar 2015 ist nicht nur für Europa, sondern für Sparer und Anleger ein bedeutsamer historischer Tag. Mit der nun erfolgten Ankündigung von Herrn Draghi, den Ankauf von Euro Staatsanleihen und anderen Wertpapieren in der Größenordnung von monatlich 60 Milliarden Euro in die Tat umzusetzen, soll ein neues Experiment gewagt werden. Die Geldpolitik im europäischen Wirtschaftsraum mit dem Chef der Europäischen Zentralbank EZB bleibt umstritten. Das Ziel von Herrn Draghi ist klar. Er will die Zinsen mit seiner Nullzinspolitik weiter auf einem historischen Tief halten, damit die Wirtschaft außerhalb Deutschlands in den anderen Euroländern endlich wieder richtig anspringt.Ein scheinbar lobenswertes Ziel! Vor allen Dingen, wenn mit dieser Entscheidung der EZB eine drohende Deflation mit nachhaltig sinkenden Preisen verhindert werden soll. Man stelle sich bitte einfach einmal vor, dass in den nächsten 20 Monaten die EZB Staatsanleihen in einem gigantischen Ausmaß von 1,2 Billionen Euro aufkaufen wird!! Die dramatische Folge für Millionen Sparer und Anleger ist, dass es möglicherweise auf Jahre so gut wie keine Zinsen auf Sparbücher, Tagesgeld und Festgeld geben wird. Insbesondere die klassische Lebensversicherung des noch Deutschen liebstes Kind bei der Privaten Altersvorsorge trifft es hart. Die Überschuss Ausschüttungen sinken schon jetzt weiter und werden bei dieser Geldpolitik auch auf Null sinken können. Nach Meinung des Finanzexperten Claus Roppel müssen sich in der Tat in Deutschland die Menschen sorgen um ihre Finanzen machen und mehr denn je von Geldwertanlagen in Sachwertanlagen umschichten, sowie Rücklagen für eine steigende drohende Altersarmut bilden.

 

EZB und die Zinssenkungen

Doch diese neue Dimension des EZB Experiments ist real für Millionen Sparer und Anleger kein Grund, sich beruhigt zurückzulehnen, in der Hoffnung: Es wird schon alles gut gehen. Festzuhalten ist, dass mittlerweile der Euro auf ein 9-Jahres-Tief gestürzt ist. Die Aktien und Immobilien in Großstädten sind so teuer wie schon lange nicht mehr und mögliche Spekulationsblasen sind keineswegs ausgeschlossen. Die Tatsache, dass sichere Bundesanleihen heute gerade mal ca. 0,5 % abwerfen, heißt für Sparer und Anleger in diesem absoluten Zinstief, einen Kaufkraftverlust von rund 150 Milliarden Euro bis 2018. Das Experiment der EZB mit Herrn Draghi an der Spitze hat ein gefährliches Ausmaß angenommen, weil immer mehr EZB Milliarden und ihre Geldschwemme mit anhaltend niedrigen Zinsen die Wirtschaft nach vorne bringen sollen. Festzuhalten bleibt, dass mit Ausbruch der Finanzkrise in 2008 die durch die EZB getroffenen Maßnahmen mit der Schritt für Schritt Zinssenkung für Sparer und Anleger eine finanzielle Katastrophe ist. Einerseits ist bekannt, dass im Zeitalter des demographischen Wandels Vorsorge betrieben werden soll, doch andererseits unterhalten die Deutschen 39,1 % ihres gigantischen Geldvermögens von 5 Billionen Euro in Form von Bargeld  und Kontengeld. Auch ist ein erheblicher Teil für die Private Altersvorsorge in Lebensversicherungen sowie Pensionskasse geparkt. Diese geparkten Gelder unterliegen bei dieser Geldpolitik einem dramatischen Verlust, weil unter Berücksichtigung – auch von Inflation – Sparer und Anleger Milliarden verlieren.

 

EZB und die Alternativen? So spare ich richtig!
Bei der Form des Bar- und Kontengeldes oder in Geldwerten wie Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld, klassischen Lebensversicherungen und anderen geldwerten Anlagen kann man wohl kaum noch von einer sicheren Anlage sprechen, sondern es wird für viele Sparer und Anleger zusätzlich zu einem gewagten Experiment mit unbekanntem Ausgang. Wer in heutigen Zeiten glaubt, mit einem Investment ausnahmslos in Geldwerten eine gute Altersvorsorge aufzubauen, erfährt dies schon in den letzten Jahren mit den rückläufigen Überschussbeteiligungen der Lebensversicherungen. Was tun?
In solch turbulenten Zeiten geht es mehr, denn je für Sparer und Anleger darum sich auf  ein besseres Investment zu konzentrieren, statt einem Experiment, wie beim Zocken tatenlos zuzusehen. So gibt es schon lange sehr gute Investmentfonds in Form, von Dach- oder Mischfonds, die Sparern und Anlegern eine höhere Rendite ermöglichen und das Experiment der Nullzinspolitik sowie den Ankauf von Staatsanleihen entgegen treten. Auch wenn die Börse ihren Schwankungen immer wieder unterlegen ist, so lassen sich mit Investmentfonds bei tragbaren Risiken sehr gute Renditen erzielen. Die Finanzberatung Düsseldorf unterhält mit ihren Verbindungen zu dem europäischen Allfinanzunternehmen der OVB AG und dem rennomierten Bankhaus  Donner & Reuschel sehr gute Verbindungen zur Vermögensberatung.  Es lohnt sich für Sparer und Anleger der Weg einer professionellen Beratung in turbulenten Finanzzeiten. An erster Stelle steht bei jedem Interessenten ein vertraulich persönlicher Anleger Check. Danach kann dann ein maßgeschneidertes individuelles Anlagedepot oder Sparkonzept vorgestellt und vermittelt werden.

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Claus Roppel
 

Claus Roppel ist Finanzcoach & Investmentexperte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte bauen auf den weltbesten Investment-Strategien auf. Dabei liegt sein Fokus in der ganzheitlichen Beratung für einen sicheren Vermögensaufbau. Mit der von ihm entwickelten 4-Säulen-Strategie zeigt er, wie auch heute noch ein Vermögensaufbau von einer Million € und mehr sicher in nur 12 Monaten aufgebaut werden kann. Gerade in Zeiten von Null-Zinsen oder sogar Strafzinsen, Bankenkrisen, weltweiter Staatsverschuldung hilft er Ihnen, Ihre eigene finanzielle Vermögenssicherung zu gestalten.