Rentenbesteuerung steigt massiv bis 2040 an

Wenn immer mehr Menschen immer weniger Netto-Rente erhalten

Rentenbesteuerung – Sinkendes Rentenniveau führt heute schon zu einer besorgniserregenden wachsenden Altersarmut. Meldungen über ein sinkendes Rentenniveau verunsichern viele Bürger. Kein Wunder, denn schließlich ist die Frage nach dem langfristigen Erhalt des gewohnten Lebensstandards von existenzieller Bedeutung.

Damit der Alltag für Senioren bezahlbar bleibt, sollte das Rentenniveau daher in einem gesunden Verhältnis zum Einkommen während des aktiven Berufslebens stehen. Leider ist aktuell jedoch das Gegenteil zu beobachten. Seit dem Jahr 2003 ist das Rentenniveau von seinerzeit 53,3 Prozent auf nunmehr 47,9 Prozent im Jahr 2016 gesunken.

Mal ganz ehrlich: Im Alter interessiert sich  jeder Rentner in Deutschland nicht für eine Brutto-Rente, sondern ganz klar für die Netto-Rente. Nur davon lässt sich die Lebensqualität im Alter begründen. Alles andere ist Augenwischerei.

Doch Vorsicht: 9 von 10 zukünftigen Rentnern wissen gar nicht, dass heute schon 74 % der Rentnereinkünfte aus der gesetzlichen Rente steuerpflichtig sind. Klartext: Von 1.000 € Rente sind 740 € steuerpflichtig und nur 260 € steuerfrei!

Die weitere Entwicklung der Besteuerung in den nächsten Jahren wird bei Millionen Rentnern die Netto-Rente massiv schmälern. Weil das Rentenniveau nicht an das Lohnniveau angepasst wird, reduziert sich die Netto-Rente immer mehr infolge einer steigenden steuerlichen Belastung und der Inflation.

Die gute Nachricht: Wer das Rentenalter noch nicht erreicht hat, der hat die Chance, mit einer cleveren Alternative dem Aufbau einer Privaten Rente eine steuerbegünstigte Traumrente von 2.500 € und mehr aufzubauen.

Rentenbesteuerung

In der gleichen Zeit sind die Brutto-Einkünfte in der Summe jedoch um 25 Prozent angestiegen. Wie diese Werte zeigen, wird die Spanne zwischen der Höhe von Gehaltszahlungen im aktiven Arbeitsleben und den Renteneinkünften also immer größer. Die Sorge vor einer Altersarmut ist für viele Menschen demnach nicht unbegründet.

 

Rentenbesteuerung – Auch die Rentenbesteuerung wirkt sich negativ aus

Nicht nur das Rentenniveau alleine gibt Anlass zur Sorge um die zukünftige Sicherstellung eines gewohnten Lebensstandards. Während heute noch gut 75 Prozent aller Rentner-Haushalte keine Steuern zahlen müssen, wird sich das in absehbarer Zeit grundlegend ändern.
Rentenbesteuerung
So trifft die Rentenbesteuerung bald auch alle, die während ihres Arbeitslebens lediglich geringe bis mittlere Einkommen bezogen und somit nur Rentenversicherungsbeiträge in durchschnittlicher Höhe gezahlt haben. Diese Personengruppe – zu der ein Großteil aller Rentner gehört – wird dann nach und nach immer mehr Steuern auf ihre Renten leisten müssen.

Nach der aktuellen Regelung steigt der für die Rentenbesteuerung relevante Prozentsatz des steuerpflichtigen Teils der Rentenbezüge für Neu-Rentner um jährlich 2 Prozent. Wer im Jahr 2020 Rentner wird, für den gilt bereits der Ansatz von 80 Prozent der Jahres-Bruttorente als steuerpflichtiger Teil.

“Alle Deutschen, die ab 2040 oder später in Rente gehen, haben ihre diesbezüglichen Einnahmen sogar zu 100 Prozent zu versteuern.” erklärt Finanzexperte Claus Roppel. “Dabei sinkt das Brutto-Rentenniveau auf 39 Prozent des Durchschnittseinkommens. Außerdem ist die gesetzliche Rente nach oben hin gedeckelt. Der maximale Höchstbetrag liegt bei  2.742 €.” Dies ist jedoch für viele eine Traumvorstellung. Die Durchschnittsrente für Männer liegt bei 1.003 € im Monat, für Frauen bei 610 €. Witwer und Witwen erhalten mit monatlich 451 €, bzw. 293 € noch weniger zum Leben. Hiervon müssen dann auch noch Steuern gezahlt werden. Eine Entwicklung, die auch und gerade junge Menschen bei der Planung einer wirkungsvollen Altersvorsorge nicht außer Acht lassen dürfen.

“Dabei kann man sich ein steuerbegünstigtes Renten-Vermögen aufbauen, wenn man rechtzeitig beginnt.” so Claus Roppel. Hier ist ein professionelles Management interessant sowie insbesondere die Private Rente.
Rentenbesteuerung

Rentenbesteuerung – Mit der Privaten Rente raus aus der Steuerfalle

Im Gegensatz zu der hohen Rentenbesteuerung bei der gesetzlichen Rente werden Private Renten nur mit einem geringen Ertragsanteil versteuert. Der zu versteuernde Ertragsanteil hängt vom Alter des Versicherten bei Rentenbeginn ab. Je älter man bei Rentenbeginn ist, desto niedriger ist der zu versteuernde Ertragsanteil.

Bei Rentenbeginn mit beispielsweise 65 Jahren ist ein Ertragsanteil von 18 Prozent zu versteuern. Dieser Prozentsatz bleibt während der gesamten Zeit der Zahlung gleich – im Gegensatz zur heutigen Besteuerung von 74 Prozent der gesetzlichen Rente in 2017.

Mal angenommen, es gibt einen Weg, dass Sie der wachsenden Rentenbesteuerung entgegen wirken und Ihre Steuerlast in Zukunft erheblich senken. Dann melden Sie sich am besten gleich für das Webinar der Finanzberatung Düsseldorf in Kooperation mit der AKADEMIE FINANZEN, ERFOLG & MEHR…!

Rentenbesteuerung

 

 

 

Bildnachweis: Yuri Arcurs – Fotolia.com

Hier klicken, um einen Kommentar zu hinterlassen 0 kommentiert
Erfahrungen & Bewertungen zu Claus Roppel